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Der neue Vorstand
v.l.: Hans Werner Fuchs, Jörg Ludwig, Christiane Spory, Dr. Andreas Viertelhausen, Christiane Koch-Rhein, Roland Esch, Christa Levèvre, Jens Trocha, Wolfgang Hofmann und Ehrenvorsitzender Erich Mohr.
Der erweiterte Vorstand
Mitglieder des neuen, erweiterten Vorstands

FWG Lahn-Dill auf gutem Kurs

Ehringshausen-Katzenfurt (hp). Rund 40 Teilnehmer konnte der 1. Vorsitzende der Freien Wählergemeinschaft Lahn-Dill, Wolfgang Hofmann, am Mittwochabend im Bürgerhof in Katzenfurt, zur Mitgliederversammlung begrüßen. Neben einem Rückblick auf die Arbeit im Verein und in der Kreistagsfraktion, standen Wahlen und Änderungen in der Satzung im Blickpunkt. Hofmann wurde, wie sein Stellvertreter Roland Esch. Neu im Bund der Stellvertreter ist Jens Trocha, der Dr. Axel Valet ablöst. Christiane Spory wurde neu zur nun zusätzlichen dritten Stellvertreterin gewählt.

Auch Jörg Ludwig bleibt dem Vorstand als Schriftführer erhalten. Neuer Kassierer ist Dr. Andreas Viertelhausen als Nachfolger von Horst Euler. Außerdem gehören die weiteren Mitglieder von Kreisausschuss und Kreistagsfraktion zum Vorstand: Christa Lefèvre, Christiane Koch-Rein, Hans-Werner Fuchs, Dr. Axel Valet und der parteiunabhängige Bürgermeister von Sinn, Hans-Werner Bender. Zum erweiterten Vorstand, der die Verbindung zu den Ortsverbänden der FWG Lahn-Dill sicher stellen soll, gehören außerdem alle hauptamtlichen Bürgermeister und Stadträte aus den Reihen der FWG an. Außerdem wurden hier Gudrun Esch, Hans-Jürgen Kunz, Dunja Boch, Ulrich Patzwaldt, Gudrun Felkl, Johannes Arns, Dr. Stephan Kade, Birgit Mandler, Horst Schmitt, Jörg Leidecker, Rosemarie Aktories, Elke Philipp, Bettina Laggner, Oliver Hölz und Rudolf als Mitglieder gewählt, die nach Möglichkeit auf der Kandidatenliste für den Kreistags stehen. Die Änderungen der Satzung waren zumeist redaktioneller Natur, bis auf die Organe des Vereins. Hier kam zur Mitgliederversammlung und dem Vorstand der erweiterte Vorstand hinzu, der regelmäßige Informationen erhält, einmal jährlich zusammen trifft und bei der Kandidatenaufstellung für den Kreistag mitwirkt. "Wir haben uns damit auf breitere Füße gestellt", so Esch. "Seit der letzten Mitgliederversammlung stand die Kommunalwahl im März 2016 - insbesondere auf Kreisebene - im Blickpunkt unserer Arbeit", so Hofmann in seinem Jahresrückblick auf die Vereinstätigkeit. "Wir haben zwar leichte Verluste erlitten, liegen aber bei zehn Prozent stabil, sind mit acht Mandaten eingezogen, haben zwei Vertreter im ehrenamtlichen Kreisausschuss und sind in der Koalition wieder Zweitstärkste Kraft im Vorschlagsrechts auf den 1. Kreisbeigeordneten, der im Dezember 2018 auf FWG-Vorschlag gewählt werden soll." Des Weiteren habe die FWG durchgängig auf kommunaler Ebene gute Ergebnisse erzielt. "Auch bei der kürzlichen Bürgermeisterwahl in Schöffengrund konnte sich mit Michael Keller ein FWG-Kandidat durchsetzen", freute sich Hofmann. Auch Roland Esch freute sich als Vorsitzender der FWG-Kreistagsfraktion über die fruchtbare Arbeit. "Wir sind acht von 81 Kreistagsmitgliedern und haben sowohl im Kreisausschuss wie in der Fraktion einen beachtlichen Frauenanteil, verschaffen uns Gehör und haben spezielle Gebiete wie Christa Lefèvre und Christiane Koch-Rein in der Schulpolitik oder Axel Valet mit den Kliniken und der ärztlichen Versorgung", so Esch. Trotz anfänglicher Skepsis arbeite die Koalition gut zusammen. "Wir haben uns vorgenommen, unsere Darstellung in der Öffentlichkeit zu verbessern und für unsere Zwecke zu werben", so Esch und nannte als Beispiel die Planung des neuen Schulzentrums. Die Koalition schlägt 75 Millionen Euro zur Lösung des Problems vor, die Opposition möchte 90 Millionen investieren und wir sagen: Fragt erst in den Kommunen nach, die das Ganze schlussendlich über Umlagen finanzieren." Die FWG möchte also Bürgermeister und Kommunen einbeziehen und sieht sich als Bindeglied zwischen Kreis und Kommunen. Der Kassenbericht, den Wolfgang Hofmann vortrug, der das Amt des Kassierers in den letzten Monaten kommissarisch bekleidete, erbrachte dem Vorstand Entlastung. Grundtenor der Versammlung: Die Freien Wähler gehen zufrieden und zuversichtlich in die Zukunft.